Du bist nicht angemeldet.

Lieber Besucher, herzlich willkommen bei: Bele-RP. Falls dies dein erster Besuch auf dieser Seite ist, lies bitte die Hilfe durch. Dort wird dir die Bedienung dieser Seite näher erläutert. Darüber hinaus solltest du dich registrieren, um alle Funktionen dieser Seite nutzen zu können. Benutze das Registrierungsformular, um dich zu registrieren oder informiere dich ausführlich über den Registrierungsvorgang. Falls du dich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert hast, kannst du dich hier anmelden.

Evie

Bele-RP Admin

  • »Evie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 626

Level: 42

Erfahrungspunkte: 2 686 328

Nächstes Level: 3 025 107

Danksagungen: 325

  • Private Nachricht senden

1

Freitag, 20. November 2015, 15:09

Gerüchteküche

Hier könnt ihr jegliches Gemauschel und Gemunkel, das landauf, landab an Tresen, in Gassen und an Stammtischen so verbreitet wird, kundtun.

Dieser Thread ist dazu gedacht, kurze, knappe Infos über Geschehnisse zu verbreiten, die keinen Aushang oder eine offizielle Nachricht wert sind.

Hier können die Beiträge auch anonym erstellt werden. Wie das geht, erfahrt ihr hier.


Evie

Bele-RP Admin

  • »Evie« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 1 626

Level: 42

Erfahrungspunkte: 2 686 328

Nächstes Level: 3 025 107

Danksagungen: 325

  • Private Nachricht senden

2

Freitag, 20. November 2015, 15:19

Die Schmiede in Aldburg ist erneut verwaist. Die bisherige Schmiedin Evie hat Aldburg mit Sack und Pack und unbekanntem Ziel verlassen. Zuletzt wurde sie gesehen, wie sie sich am Fluss Schneeborn nach Westen, Richtung Westfold, wandte.

3

Samstag, 28. Mai 2016, 05:33

Es ist noch früh am morgen, als ihr über den Marktplatz streift, auf der Suche nach einem hoffentlich noch ofenwarmen Frühstück. Hier und da passiert ihr die Marktfrauen, die für Klatsch und Tratsch bekannt sind. Leise wird getuschelt.

"Hast du gehört? Im Wald wurde wohl einer umgebracht, einfach so!"
"Was? Nein! Wirklich wahr?"
"Jajajajaja, wenn ich es dir doch sage! Und kurz drauf muss irgendwas im Gasthaus geschehen sein, aber man weiß nichts genaues."
"Ach... wirklich wahr?"
"Aber ja! Und dann diese ganzen Zettel in der Stadt, man soll sich nicht mit fremden Männern einlassen. Das macht einem ja regelrecht Angst!"
"Ach, jetzt wo du es sagst. Die Filzlaus-Elli ist verschwunden. Die vom Südtor, die da immer gehockt und gebettelt hat."
"Nein! Wie schrecklich!"
"Ihr Mann läuft seit Tagen umher und man sagt, er hat den Verstand verloren vor lauter Kummer."
"Ach, der arme Mann!"
"Und die Kunigunde hat mir erzählt, das junge Mädchen oben vom Nordhof mit dem dicken Hintern, die ist auch weg."
"Nein! Die kleine da, mit dem Pferdearsch?"
"Jajajajaja, genau die!"
"Armes Ding. Hoffentlich haben die Wölfe sie nicht erwischt."
"Ach wo denkst du hin? Entführt wurde die bestimmt. Von einem Fremden der gut mit Worten kann. Um den Finger gewickelt hat er sie und mitgenommen! So einer, wie vor dem gewarnt wird mit den Zetteln."
"Nein! Wie schrecklich! Was glaubst du, was mit ihr passiert ist?"
"Ach du dummes Ding. Die lebt nicht mehr! Bestimmt ist es so. Vielleicht wurde sie ja auch in der Keilergasse da hinten umgebracht. Der hinkende Lutz erzählte neulich, die ganze Ecke sei voller Blut gewesen. Mehr hat er aber nicht gesehen."
"Wie schrecklich!"
"Und keiner hat was gehört! Das ist doch verrückt, oder?"
"Und ist die Stadtwache an der Sache dran?"
"Na, die Zettel werden sich nicht an die Anschlagstafeln gezaubert haben, du Nuss."
"Immerhin etwas. Oh, da kommt Kundschaft. Wir reden nachher nochmal?"
"Aber ja, natürlich."

Mit einem frischen Hefeweckchen in der Hand verlasst ihr nachdenklich den Platz.

Es haben sich bereits 2 registrierte Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Wethrinvar (28.05.2016), Whoda (28.05.2016)

4

Samstag, 28. Mai 2016, 19:13

Stadtwache lässt Mörderin frei

Die Stadtwache von Bree lässt, wie man hört, eine Mörderin frei.

5

Samstag, 28. Mai 2016, 19:32

Am Abend sind im Gasthaus "Zum tänzelden Pony" reichlich Gäste. Ihr hört zwischen all diesen Stimmen einiges heraus. Zunächst das Gespräch zweier Männer:

- "Und ich sage dir, der Mörder läuft noch frei herum. Er würde sonst schon an einem Galgen baumeln."
-- "Mörder? Ich dachte hier wurden nur Mädchen aus dem Armenviertel entführt."
- "Nein, es soll hier an jeder Ecke gemordet werden. Hörst du denn nicht was man sich so erzählt?"
- "Seh ich aus wie ein tratschendes Waschweib? Reicht doch wenn meine Frau ihre Nase überall reinsteckt!"

Auf der Suche nach einem Sitzplatz schlendert ihr durch den Schankraum. An einem Tisch läd man euch höflich ein Platz zu nehmen. Am anderen Ende des Tisches sitzt eine rothaarige Dame auf dem Schoß eines Mannes. Sie unterhalten sich.

- "Du kannst nicht alleine nach Hause, Liebes. Hast du nicht davon gehört was auf den Aushängen der Stadtwache geschrieben steht?"
-- "Aushänge? Meinst du die, die sie überall wieder abreißen?"
- "Abreißen? Du meinst, die Stadtwache hat die Warnung wieder aufgehoben?"
-- "Ich wollte den Aushang lesen als so ein großer, stemmiger Typ den vor meiner Nase einfach abgerissen hat. Was steht denn da drauf?"
- "Frauen dürfen nicht alleine vor die Tür. Und ich finde, eine Schönheit wie du erst recht nicht. So ein Juwel muss Mann doch schützen."
> "He, ihr zwei. Lasst euch von Butterblume ein Zimmer geben bevor ihr noch hier übereinander herfallt!"
- "Hast du mich gerade angepackt? Komm mal runter von mir, mein Schatz. Da braucht jemand eine Tracht Prügel."

Ihr befürchtet das ein Streit losbrechen könnte und sucht euch lieber einen anderen Platz...

6

Freitag, 3. Juni 2016, 15:47

Der Tag ist noch jung und die Frauen stehen in kleinen Grüppchen versammelt an den Waschzubern, um sich beim anstrengenden Wäsche waschen Gesellschaft zu leisten. Natürlich bleibt es nicht aus, dass man sich die Neuigkeiten erzählt. Ob sie nun wahr sind oder nicht, sei dahin gestellt. Unterhaltsam sind sie jedenfalls.

"Ich habe gestern den alten Aried gesehen, wie er zu der kleinen Scima ins Haus ging. Haben erst vor der Tür irgendwas gesprochen, dann ging er mit rein und... *der Tonfall wird leiser und nimmt einen verschwörerischen Unterton an*... er kam erst heute früh wieder raus!"

"Ach Unsinn! Du hast dich doch bestimmt verguckt! Ganz sicher, dass es der Aried war?"

"Ich bin mir mehr als sicher. Ich habe ganz genau hingesehen!"

"Ja und... meinst du da läuft irgendwas? Er hat ihr doch nie den Hof gemacht. Er ist auch viel zu alt für sie und selbst wenn sie nun kein wirklich kleines Kind mehr ist *diese Worte werden untermalt, indem die Sprechende mit den Händen zwei Wölbungen vor der Brust gestikuliert* geht er doch nicht an die Tochter des Thans, ich bitte dich. Er ist ein Händler und... so alt!"

"Zu alt für sie ganz sicher, aber nicht zu alt um...du weißt schon" *Gekicher*

*eine dritte Frau mischt sich trockenen Tonfalls ein*

"Ihr seid so geschwätzig! Bei all euren Beobachtungen habt ihr hoffentlich auch mitbekommen, was man sich erzählte, als Aried´s Frau damals mit dem Stallburschen durchgebrannt ist?"

*im Chor ertönt ein "Nein" und die Köpfe werden geschüttelt*

"Dann sag ich´s euch. Das ist schon viele Jahre her. Aried hatte eine Frau, eine wunderschöne sogar. Die Liebe seines Lebens, sagt man sich. Ich wusste immer, mit der stimmt was nicht und ich sage euch, sie hat ihn verhext! Als sie ging, brüllte sie ihm allerlei Beleidigungen an den Kopf, quer über den Platz. Seit dem...was soll ich sagen... Hängen im Gelände!"

*die Frauen gucken verwirrt, ein leises "Hä?" untermalt ihr Unverständnis*

"Herrje! *es wird sich vorgebeugt und leise geraunt* Seine Manneskraft hat ihn verlassen, sagt man sich! Unsere kleine Scima kann genauso gut mit einer Frau im Zimmer schlafen, wenn ihr mich fragt. Aried hat so viel Leben in der Hose wie im Keller Licht ist!*

*die Gesichter erröten und leise ertönt die Frage*

"Hat sich davon mal jemand überzeugt?"

*Gelächter* "Wie stellst du dir das denn vor? Einfach mal hingreifen oder schlimmer noch, ihn fragen? Wenn du dich traust, dann mach es."

"Ähm, nein, ich glaube... lieber nicht."

*Aried geht in einiger Entfernung an der Gruppe vorbei und man verstummt, hochroten Kopfes*

Es hat sich bereits 1 registrierter Benutzer bedankt.

Benutzer, die sich für diesen Beitrag bedankt haben:

Eadlena (03.06.2016)

7

Dienstag, 7. Juni 2016, 20:46

Der Mörder Hat Die Stadt Verlassen

Man munkelt, der Mörder muss die Stadt verlassen haben. Anders kann man es sich kaum erklären, warum schon länger nichts mehr geschah. Die Menschen sind skeptisch, vorsichtig. Aber allmählich kehrt der Alltag wieder ein.

8

Samstag, 16. Juli 2016, 10:51

Es verbreitet sich das Gerücht, dass es auf den Straßen außerhalb von Bree vermehrt zu Überfällen auf Reisende und Einwohnern gekommen sein soll. Manche behaupten, es seien räuberische Südländer, andere beschuldigen die umherziehenden Waldläufer.

9

Donnerstag, 9. März 2017, 21:25

In der Nacht hören die Menschen im Armenviertel einen lauten Schrei. Das kommt häufiger vor und niemand kümmert es. Am nächsten Tage sind in der Armengasse Blutspuren zu finden. An einer der Häuserwände und in der nahen Gasse.
Die Marktfrau Emelia bringt häufig etwas zu Essen ins Viertel und hörte davon. Sie hält sich raus, will keinen Ärger und denkt sich: Gerücht.

10

Mittwoch, 15. März 2017, 17:08

In der Stadt finden die Bürger auf gegerbtem Leder ein Gedicht mit bizarrem Inhalt


Sanft gekommen,
so geschwind,
kaum zu deuten, leise Schritte,
keinen Schatten zu erkennen,
im Schimmern des Laternenscheines ...
o' süsslich, bittrer Duft des nahen Todes,
welkend warmer Leib,
liegend auf dem kalten Boden,
gepfählt an einem Weidenbaume,
vielleicht sogar des Kopfes verlustigt...
Leichtigkeit von Sein und Werden..
in dem einen Augenblick!
Wo der Odem ausgehaucht, in der Dunkelheit versinkt,
Wonne, welch ein Sinnen,
in die Ewigkeit entrückt.

Der Harlekin

11

Mittwoch, 15. März 2017, 17:12

Überall in der Stadt verteilt.

12

Mittwoch, 15. März 2017, 18:38

Man munkelt, die Leute aus dem Armenviertel sind schwer damit beschäftigt, die "Gedichte" einzusammeln. Sie kratzen wohl die Schrift von dem Leder und verkaufen es oder verarbeiten es weiter. Wäre sonst auch eine ziemliche Verschwendung des schönen Leders.

13

Mittwoch, 15. März 2017, 18:51

Ob die Armen, bei der Masse alle finden können?

14

Samstag, 1. April 2017, 14:39

Horcht Ihr Leute,
heut Nacht wenn er erwacht,
bleibt fern von den einsamen Wegen,
scharf ist das Schwert,
geschliffen die Axt,
lautlos, wie ein Schatten,
merkt ihr den leichten Hauch im Nacken;
... zu spät...

Der Harlekin



*Zettel auf billig Papier geschrieben, überall in der Stadt verteilt*

15

Dienstag, 4. April 2017, 19:14

Emil! *im Armenviertel am nächsten Tag*
*Sieglinde reißt am Arm ihres Mannes*
Wasn?
Da draußen steht ein Eimer.
Na und?
Da sind die Fliegen...
Gibt Schlimmeres.
Da ist ...
Wasn?
*Emil wird es zu bunt, geht nach draußen sieht nach. Der Eimer ist voller Blut und erkennt einen abgetrennten Schweinekopf.*

16

Sonntag, 16. April 2017, 15:10

In den frühen Morgenstunden des 15ten Tages wird in den Feldern nahe der Stadt von einem der ansässigen Bauern ein Toter auf den Feldern gefunden.Bauer Arnold, kein unbeschriebenes Blatt hat Angst und vergräbt die Leiche und den Zettel beim Totenungesehen.
"Warum haste das nicht gemeldet?" Enrike zu Arnold.
"Kenn den nicht, hab ihn vergraben."
"Das musste den Wachen melden"
"Bin ich blöd? Kennst meine Vorgeschichte. Mehrmals Zechprellerei im Pony, will keinen Ärger!"
"Was ist wenn die den finden?"
"Hab ihn vergraben im Weizenfeld. Wird keiner vermissen."

17

Sonntag, 23. April 2017, 21:59

In den frühen Morgenstunden des 25 Tages diesen Monats macht ein Spaziergänger mit seinem Hund in der Nähe von Bree, kurz hinter dem Südtor im Chetwald einen grausigen Fund. Ein Mensch gepfählt an einen Baum. Der abgetrennte Kopf liegt auf dem Boden. Der Mann will unerkannt bleiben und macht keine Anzeige aus Angst. Vielleicht werden die Stadtwachen beim Wachgang dessen gewahr.

18

Mittwoch, 3. Mai 2017, 22:12

In der Nacht vom 3 ten des fünften Monats kommt ein Reisender in die Stadt Bree. Ein Zwerg mit Axt bewaffnet. Bree scheint friedlich. Er nächtigt im Pony. Die letzte Nacht. Ein Windhauch als er im Einschlafen begriffen. Axt am Bett. Fenster offen. Der Wind, umgedreht wird weiter geschlafen. Schnell, hastig wird ein leichter Schmerz gewahr. Das süßliche Nass rinnt in die Laken. Stille.
Gerstenmann am nächsten Morgen. Muss die Zimmer sauber machen lassen. Gäste gibt es nur den Einen. Der lässt warten bis in die späten Mittagsstunden. Vor dem Zimmer macht er Laut. Keine Regung im Inneren. Schulterzucken schließt er auf. Das was Butterblume sieht: Alles voller Blut. Laken, Bett, selbst der Boden, denn der Kopf liegt neben dem Kissen. Mit einer Axt vom Rumpf getrennt. Dem Gerstenmann wird nicht geheuer. Viel Dreck in der Taverne, am Stecken. Ruft die Wachen...

19

Dienstag, 6. Juni 2017, 17:31

Nahe der Grünwegkreuzung am späten gestrigen Abend zur 23ten Stunde wird ein Mann von den Wachen tot aus dem Fluss geborgen. Der gerufene Heiler schätzt das Alter auf 45 Jahre. Nachfragen der Wachen ergaben, das der Tote ein Bauer aus dem nahen Umland ist. Ein Zeuge will gesehen haben, das zur 22ten Stunde sich eine Frau in der Nähe des Tatortes befand. Wegen der schlechten Lichtverhältnisse ist die Personenbeschreibung ungenau. Die Wachen finden unter einem Stein am Tatort ein Stück Papier lose unter einem Stein platziert. In schnellen Strichen gezeichnet: Die Maske eines Harlekins.
Wer ist diese Frau? Zeugin, Spaziergängerin oder der gedungene Mörder?
Unter den Leuten kursieren Gerüchte: Ein Unfall und das Stück Papier ein schlechter Scherz?

20

Mittwoch, 14. Juni 2017, 18:13

Unmut geht durch die Stadt. Hat denn keiner eine Stadtwache gesehen?
In den Gasthäusern und in den dunklen Ecken brodelt es. Aufstand ist gar zu hören.
Den Bürgern platzt bald der Kragen, denn die Obrigkeit schaut dem Treiben von Mördern
und Sekten zu. Söldner, Bauern, einfache Leute, Händler und Handwerker werden bald
zu den Waffen greifen. Man schreckt nicht mehr davor zurück, den Kopf des Bürgermeisters
zu fordern. Es fehlt noch ein Tropfen und das Fass wird überlaufen.
Dann heißt es die aufgebrachten Bürger, die sich unbeschützt fühlen gegen die Gewalt der Stadt und
jeden, der nicht auf ihrer Seite steht.

Ähnliche Themen